Wanderritte im Hunsrück mit Iris Weinig

Iris Weinig

Biografie

Meine ersten Schritte in den Reitsport unternahm ich im Alter von 10 Jahren.Bei einem sechsmonatigen Praktikum auf einem Schafzuchtbetrieb in Schottland lernte ich das Reiten außerhalb des Vierecks der Dressur kennen: Lange Geländeausritte auf englischen Vollblütern und irischen Huntern erweckten in mir die Liebe zum Reiten in der Natur und die Leidenschaft zu blütigen Pferden.

1998 kam mit dem Vollblutaraber „Iberico“ der Einstieg in den Distanzsport. Auf meiner Araber-Berber-Stute „Fatima“ folgten Wanderritte von jeweils mehreren Wochen durch die atemberaubenden Gebirge der hohen Vogesen, der Haute-Provence und des Vercors am Rande der französischen Alpen.

2000 absolvierte ich als Mitglied im „Ersten Trekking Club Deutschlands“ (ETCD) eine Ausbildung zur Wanderreiterin und Berittführerin (FN).

2008 zog ich von Bad Mergentheim im Taubertal in den Hunsrück und gründete dort meinen ersten Wanderreitbetrieb. Mit meiner Leidenschaft für das Wanderreiten und durch perfekte Planung und Ausführung von langen Ritten steckte ich immer mehr begeisterte Reiter mit dem Virus "Wanderreiten" an. Dabei verliebte ich mich unsterblich in die faszinierende Landschaft des Hunsrücks.

2010 intensivierte ich mein Engagement in den Distanzsport und errang mit meinem Shagya-Araber „Jubeo Du Fausset“ den Sieg über 356 Kilometer bei Deutschlands längstem Distanzritt. Darüber hinaus belegen meine Pferde und ich seitdem jedes Jahr einen Platz in den Top Ten der Langstreckenwertung der Distanzreiter Deutschlands.

Mein größter Erfolg: Sieg bei Deutschlands längstem Distanzritt über 350 Kilometer

Seit 2012 habe immer mehr Engagement für das Wanderreiten aufgebracht. Mit dem Umzug auf den Suderhof bei Emmelshausen konnte ich ein weiteres Ziel erreichen:
Noch mehr begeisterten Wanderreitern grandiose Landschaften zu Pferd nahe zu bringen!

Meinem tollen Distanzpferd Jubeo ist es zu verdanken, dass ich mich immer intensiver mit der Rasse der Shagya-Araber beschäftigt habe. Begeistert von deren Rittigkeit, Härte und Kaliber und zugleich arabischen Ausdruck nahm ich Kontakt mit einigen Züchtern dieser seltenen Rasse auf. So hielten in dieser Zeit mit Zirrus und Zhesar zwei weitere Shagya-Araber Einzug auf dem Suderhof. 

2014 wurde ich durch Herbert Fischer zum Mitglied der Deutschen Wanderreiter-Akademie e.V. ernannt. Liegen doch seine und meine Ansprüche an das "Reisen zu Pferd" sehr nah beisammen!